Ein Briefträger findet an einer ehemaligen Milchsammelstelle eine blutverschmierte Eisschraube. Die Spuren stammen von einem Menschen. Da Hofer beim Gesundheitscheck ist, ermittelt Lind allein. Er erfährt, dass dort auch ein Schäfer seine Post ablegte. Wenig später entdeckt Lind den Schäfer Lerchl erschlagen neben seiner Hütte – getötet mit der Eisschraube, wie sie von Extrembergsteigern benutzt wird. Ein Motiv scheint zunächst unklar, doch bald zeigt sich, dass Lerchl keineswegs mittellos war. Sein Pachtland sollte bebaut werden, sein Tod hätte die Pläne erleichtert. Überraschend taucht zudem seine aus den USA angereiste Tochter Anne Lerchl auf, deren Studium er jahrelang finanzierte. Trotz geringer Kontobewegungen existiert ein Testament über sein gesamtes Vermögen. Lind sucht auf eigene Faust nach dessen Herkunft – und stößt statt auf Geld auf eine weitere Leiche.