In München finden Demonstrationen wegen der anhaltenden Gentrifizierung immer weiterer Teile der Stadt statt. Josef Bacher, der aus der Jugendstrafanstalt in Hamburg entlassen worden ist, kehrt nach Jahren in seine Heimatstadt zu seiner Familie zurück. Der Empfang durch seine Mutter Nadja ist kühl. Sie arbeitet als erfolgreiche Fotografin. Josefs frisch von ihrem spanischen Ehemann geschiedene Schwester ist ebenfalls mit ihrem kleinen Sohn zur Mutter zurückgekehrt. Die Bachers und Nadjas Ehemann Erwin Kempf müssen bald aus ihrem Haus ausziehen, denn auch dieses soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Josef Bacher berichtet, dass er nach seiner Haftentlassung in Bremen Arbeit hatte, nun ist diese jedoch beendet, und so will er dauerhaft in München bleiben. Als er merkt, dass er bei seiner Mutter nicht willkommen ist, verabschiedet er sich schnell wieder.