Vor 30 Jahren wurde Meininger (Martin Leutgeb) wegen Mordes zu lebenslanger Haft und Sicherheitsverwahrung verurteilt; nun, scheinbar geheilt, wurde er entlassen. Kurz darauf konsultieren Batic (Miroslav Nemec) und Leitmayr (Udo Wachtveitl) den Neuropsychologen Prof. Vonderheiden (André Jung): Meininger hat offenbar nach altem Muster erneut getötet und ist verschwunden. Einziger Hinweisgeber ist sein früherer Therapeut Prinz (Peter Franke), der an fortgeschrittener Demenz leidet. Vonderheiden schlägt ein Experiment vor: Prinz wird in einer originalgetreuen Nachbildung seiner Praxis befragt, um Erinnerungen zu wecken. Die Gespräche verlaufen wechselhaft—mal klar, mal verwirrt—und werfen die Frage auf, ob Prinz seine Krankheit nur vorspielt. Im Verlauf offenbart sich, dass Batic und Leitmayr von Anfang an eine verdeckte Agenda verfolgten: War Prinz nur Zeuge, oder war er vor 30 Jahren in die Tat verwickelt? Meininger hatte die Tat stets bestritten.