Der Bauer Leo Koczyk sitzt in U-Haft, weil er unter dem dringenden Verdacht steht, seine Schwägerin ermordet und seinen eigenen Hof angezündet zu haben. In der Nacht vor seinem Prozess gerät er mit seinem Zellennachbarn Huber in Streit über gestohlene Nahrungsmittel, droht diesen umzubringen und gesteht ihm gegenüber den Mord an seiner Schwägerin. Sie habe ihn erpressen wollen, weil sie gewusst hätte, dass er seine Scheune selbst angesteckt hätte, um die Versicherungssumme zu erhalten. Beim Prozessbeginn am nächsten Morgen hat die Staatsanwaltschaft bereits durch Hubers Aussage von Koczyks Geständnis erfahren. Dieser streitet es empört ab. Veigl und Brettschneider werden zur Vernehmung Koczyks durch den Staatsanwalt hinzugeholt. Brettschneider erinnert sich an die Ermittlungen damals nach der Brandstiftung. Koczyk gab seinerzeit an, dass zündelnde Nachbarskinder den Brand in der Scheune verursacht hätten.